ISS toleriert keine Schwarzarbeit

02-06-2009

Der SonntagsBlick berichtete über Ermittlungen gegen Firmen, die auch als Lieferanten der ISS gearbeitet hätten. Die ISS distanziert sich von jeglicher Verbindung zu Schwarzarbeit.

Schwarzarbeit ist im Reinigungsgewerbe eine potentielle Problematik, erst vergangenes Wochenende wurde sie im SonntagsBlick thematisiert. Die Vorwürfe darin richten sich jedoch nicht an die Adresse der ISS, sondern an nicht namentlich genannte Unternehmen, die als Unterakkordanten auch für die ISS Aufträge ausgeführt hätten. ISS verurteilt Schwarzarbeit aufs Schärfste und ergreift zur Bekämpfung seit Jahren umfassende Massnahmen. Zudem hat sich die ISS für die Einführung eines Gesamtarbeitsvertrags und die Einhaltung dieser Bestimmungen eingesetzt.

ISS erbringt den weitaus grössten Teil ihrer Dienstleistungen mit eigenem Personal. Zur Abdeckung von Spitzen können jedoch Drittfirmen eingesetzt werden. „Wir prüfen unsere Lieferanten sorgfältig und lassen uns vertraglich zusichern, dass diese sich an die Gesetze halten und dass ihre Mitarbeitenden dem Gesamtarbeitsvertrag unterstehen“, erklärt André Nauer, CEO der ISS Schweiz AG. Ein Verstoss habe daher die sofortige Vertragsauflösung zur Folge. Sollten sich die Vorwürfe erhärten und gegenwärtige Lieferanten der ISS betreffen, würden umgehend entsprechende Massnahmen getroffen, so Nauer.