Zu den fünf Besten gehören Ladina Bösinger, Kauffrau und Sohan Näf, Fachmann Betriebsunterhalt. Sie haben das Qualifikationsverfahren mit der Traumnote 5.2 respektive 5.3 abgeschlossen. Wir haben die Erfahrungen und Ziele der jungen Berufsleute im folgenden Interview festgehalten.
Was auch immer es ist – die Art und Weise, wie du deine Geschichte online vermittelst, kann einen gewaltigen Unterschied ausmachen.
Was hat dir während deiner Ausbildung bei ISS besonders Spass bereitet?
LADINA: Ich hatte schon immer ein grosses Faible für Zahlen, darum habe ich mich auf den Bereich Debitorenbuchhaltung spezialisiert. Manchen Leuten erscheint das monoton, aber jede Rechnung ist anders, es gibt immer mehrere Lösungswege. Man ist gefordert und muss eigene Ideen entwickeln – ich empfinde das als sehr spannend und abwechslungsreich.
SOHAN: Ich wollte schon immer einen Beruf haben, der möglichst vielseitig ist. Während der Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt bekommt man Einblicke in insgesamt 19 Berufe, das ist natürlich sehr abwechslungsreich. Ich arbeite im ISS Team im Üetlihof - dem grössten Bürogebäude der Schweiz. Dabei gefällt mit der technische Bereich besonders. Denn man weiss nie, was auf einen zukommt, und man lernt praktisch jeden Tag etwas Neues dazu.
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SOHAN: Ich war überrascht, wie schnell man bei ISS dazu befähigt wird, Verantwortung zu übernehmen und einem diese auch übertragen wird. An manchen Tagen war ich allein im Haus unterwegs und konnte gewisse Aufträge selbständig erledigen. Ich habe mir die Ausbildung einfacher vorgestellt, bin aber sehr dankbar, dass ich so viele Erfahrungen sammeln konnte.
LADINA: Ich habe meine Ausbildung zunächst in einem anderen Betrieb begonnen und dort musste ich tatsächlich Kaffee kochen und Blumen giessen. Doch bei ISS war zum Glück alles ganz anders als das Klischee: Hier bin ich von Beginn an mit spannenden Aufgaben gefordert und gefördert worden.
SOHAN: Für mich ist es der Umgang mit Menschen. Egal, wie verschieden man ist und was gerade passiert; ich habe gelernt, wie man als Team zusammenarbeitet und dabei stets gut miteinander umgeht.
LADINA: Ich glaube, die Kombination aus dem gesamten Schulstoff. Mit dem breiten Wissen, das einem bei der ISS KV-Lehre vermittelt wird, ist man praktisch bereit, ein eigenes Unternehmen zu gründen und zu leiten.
LADINA: Erstmal werde ich bei ISS bleiben und hoffentlich für einige Zeit in ein Team in der Westschweiz wechseln, um Französisch zu lernen. In ein paar Jahren möchte ich auf jeden Fall noch reisen gehen – nach Asien und Australien. Aber wer weiss: Vielleicht geht danach meine Reise bei ISS noch weiter.
SOHAN: Ich werde Ferien in den USA machen. Danach kann ich zum Glück in meinem Team bleiben und eine Stelle übernehmen, die wirklich gut zu mir passt. Dann stehen eine Praxisschulung zur Personenbefreiung in Liftanlagen, ein Sprinkler- und ein Buchhaltungskurs auf dem Programm. Ausserdem möchte ich die Weiterbildung Instandhaltungsfachmann machen.
SOHAN: Ich finde, ISS gibt sehr viel Acht auf ihre Mitarbeitenden und unterstützt sie auch bei der Weiterbildung. Wenn man beispielsweise einen Kurs machen möchte, werden einem keine Steine in den Weg gelegt, sondern dieser stattdessen geebnet. Das ist, glaube ich, alles andere als selbstverständlich.
LADINA: Ich glaube, das Zusammenkommen so vieler verschiedener Menschen, die alle zusammenarbeiten, sich gegenseitig immer grüssen und freundlich zueinander sind.
Wir bilden seit 20 Jahren rund 30 Lernende pro Jahr in drei Berufen aus und engagieren uns dafür, dass rund zwei Drittel der Lehrabgänger ihre berufliche Karriere bei ISS fortsetzen können..
v.l.n.r.: Maekele Mahray, Elvina Hodza, Sâmia Silva de Sousa
Abgesehen von den ohnehin schon erfreulichen Prüfungsergebnissen verzeichnet ISS Schweiz noch einen ganz besonderen Erfolg: Von allen Gebäudereiniger:innen, die dieses Jahr in der Deutschschweiz ihren Abschluss gemacht haben, belegen drei unserer Lernenden die Plätze eins bis drei mit der Abschlussnote 5.2. Brigitte Hotz, Head of Talent Management bei ISS Schweiz: «Wir sind stolz darauf, ein Umfeld zu bieten, in dem junge Talente ihr Potenzial ausschöpfen können.» Was die drei bei der Verkündung der Noten gedacht haben, sagen sie uns selbst.
«Ich war etwas überrascht, aber ich habe auch damit gerechnet, weil wir extrem gut ausgebildet und auf die Prüfungen vorbereitet wurden. Vor drei Jahren war das alles eine ganz neue Welt für mich, aber dann bin ich Schritt für Schritt reingewachsen. Es gab Höhen und Tiefen, aber das alles konnte ich – auch dank der Unterstützung von Slavischa Nikolic – bewältigen. Bei ISS sind die nötigen Mittel da, um dahin zu kommen, wo man hinwill.»
«Ich wusste, dass ich gut vorbereitet war, trotzdem war ich vor der Notenvergabe aufgeregt – vor allem wegen der Sprache. Ich bin 2014 aus Eritrea in die Schweiz gekommen und habe in den letzten drei Jahren bei ISS sehr viel gelernt. Ich finde meinen Beruf sehr spannend und möchte mich noch weiterentwickeln. Vor allem möchte ich aber Herrn Nikolic danken, er hatte viele gute Tipps und war immer für uns da.»