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Tägliche Herausforderung Bahnhof

Das grosse Besucheraufkommen und die vielfältigen Technikanlagen machen Bahnhöfe zu herausfordernden Objekten im Unterhalt. Als Visitenkarte der SBB müssen sie sicher und sauber sein und möglichst störungsfrei funktionieren. ISS trägt täglich an 587 Schweizer Bahnhöfen massgeblich dazu bei.

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Stephan Fischer
Communication Manager
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Wie sähe ein Bahnhof nach drei Tagen ohne Reinigung und Unterhalt aus? Es braucht nicht viel Fantasie, um sich die Szenerie auszumalen. Überfüllte Abfallkübel, verschmutzte Perrons, verstopfte Toiletten und beschmierte Wände würden das Bild prägen. Ein Zustand, den niemand sehen möchte: weder Bahnreisende noch die SBB als Eigentümerin und Betreiberin noch für den Unterhalt engagierte Partnerunternehmen.

 

Gemeinsames Ziel

An 587 Bahnhöfen der SBB sind die ISS Teams für Reinigung, Unterhalt, Technik und die Pflege der Grünflächen verantwortlich, damit der oben beschriebene Fall nicht eintritt. Entscheidend dafür sind eine enge Zusammenarbeit mit der SBB, klare Regelungen und ein pragmatischer, lösungsorientierter Austausch auf Augenhöhe. Das gemeinsame Ziel ist klar: höchste Qualität im Betrieb. Denn was nicht konsequent gepflegt und kontrolliert wird, gerät schnell aus dem Gleichgewicht.

 

Mobilität trifft auf Verantwortung

Bahnhöfe sind mehr als Verkehrsknotenpunkte. Sie sind Drehscheiben der Mobilität, stark frequentierte Treffpunkte und beliebte Einkaufsorte. Die Erwartungshaltung der Reisenden und Bahnhofbesuchenden an die Infrastruktur ist hoch. Für die Mitarbeitenden von ISS bedeutet dies tägliche Präsenz auf knapp 1,6 Millionen Quadratmetern Fläche, mit tausenden technischen Anlagen und Inventargegenständen. Sie reinigen Perrons und Unterführungen, leeren Abfallkübel und Aschenbecher, entfernen Schmierereien und Aufkleber, beseitigen Verschmutzungen und kümmern sich um die Grünanlagen. Sie ersetzen beschädigte Schilder, beheben Störungen an der Technik (aber nicht am Bahnbetrieb), reinigen verstopfte WCs und leisten Pikettdienst in der Nacht. Heizungs-, Kühlungs- und Lüftungsanlagen sowie weitere Technikanlagen werden gewartet, kontrolliert und bei Bedarf möglichst rasch repariert.

 

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Graffiti, Glasbruch und gesellschaftliche Realität

Ein wiederkehrendes Thema an den Bahnhöfen ist Vandalismus. Graffiti und Aufkleber müssen regelmässig entfernt werden – nicht nur an den Wochenenden, wenn das Partyvolk und die Sportfans unterwegs sind. Auch rassistische oder sexistische Sprayereien kommen immer wieder vor. Diese werden umgehend beseitigt, auch wenn das Entfernen für Aussenstehende als Sisyphus-Arbeit erscheinen mag.

Glasbruch kommt ebenfalls vor: eingeschlagene Scheiben bei Wartehäuschen oder Läden, beschädigte Türen, zerstörte Einrichtungen. Die ISS Mitarbeitenden sichern die Schäden, erfassen sie digital und beheben sie so rasch wie möglich. Die Prozesse und Zuständigkeiten sind klar geregelt, damit keine Zeit verloren geht. Wo Tausende Menschen unterwegs sind, entsteht zudem Abfall. Nicht alles landet im Kübel. Auch das gehört zur Realität im öffentlichen Raum.

 

«Unsere Teams sind mit Herz dabei und machen einen hervorragenden Job in diesem spannenden und herausfordernden Mandat.»

Pascal Fuhrer, Key Account Director, SBB-Mandat Kleinbahnhöfe Ost, seit 2017 bei ISS

 

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Strukturierte Zusammenarbeit

Klare Zuständigkeiten, definierte Abläufe und ein regelmässiger Austausch sorgen dafür, dass Entscheide rasch getroffen und Massnahmen ohne Verzögerung umgesetzt werden. Transparenz und Verbindlichkeit sind zentral. Ahmet Köse, verantwortlich für die Bahnhöfe im Glarnerland, bringt es auf den Punkt: «Wir arbeiten gut mit der SBB zusammen. Das sieht auch die SBB so und bringt uns die entsprechende Wertschätzung entgegen.» Diese gegenseitige Anerkennung ist mehr als ein Signal. Sie ist die Basis für eine funktionierende Partnerschaft. Beide Parteien verfolgen dasselbe Ziel und kennen die Bedeutung ihrer Rolle.

 

Menschen machen den Unterschied

Trotz klarer Prozesse und digitaler Unterstützung bleibt der Faktor Mensch entscheidend. Bahnhöfe sind dynamische und komplexe Umgebungen. Situationen verändern sich rasch, nicht alle Ereignisse sind planbar. Hier braucht es Erfahrung, Präsenz und Verantwortungsbewusstsein. Die ISS Mitarbeitenden kennen «ihre» Standorte. Sie wissen, wo sich Probleme häufen, wann Grossanlässe zusätzlichen Aufwand bringen oder wo technische Anlagen besondere Aufmerksamkeit verlangen. Sie handeln eigenständig innerhalb klarer Leitplanken und tragen massgeblich zu sicheren und sauberen Bahnhöfen bei. Sie prägen bei Reisenden den ersten Eindruck – jeden Tag aus Neue. ISS unterstützt die SBB entscheidend dabei, dass er möglichst positiv bleibt.

 

Zahlen und Fakten
  • 587 durch ISS betreute SBB-Bahnhöfe
  • 1,6 Millionen Quadratmeter regelmässig gereinigte und unterhaltene Arealflächen (225 Fussballfelder)
  • 290’000 Quadratmeter bewirtschaftete Grünflächen
  • 34'185 betreute Inventargegenstände (Abfallkübel, Aschenbecher, Billettautomaten und -entwerter usw.)
  • 9152 technische Anlagen in Betrieb, Wartung, Inspektion oder Instandsetzung
  • > 170 ISS Mitarbeitende an SBB-Bahnhöfen
  • 1 gemeinsames Ziel: sichere und saubere Bahnhöfe

 

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